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Filmdays

Ein ganzes Video an einem Tag produzieren - wie geht das? Um diese Frage zu beantworten und um erste Erfahrungen zu sammeln fanden sich vom 10. bis zum 12. April 2017 11 Mädchen und Jungen im Alter von 14 bis 19 Jahren zu den ersten Filmdays der Hessischen Turnjugend im Turnzentrum Alsfeld ein. Ziel sollte es sein, in kleinen Gruppen ein komplettes Video zu produzieren - von der Konzipierung bis hin zum Schnitt. Damit alle Teilnehmer dieselben Bedingungen hatten, wurde ausschließlich mit Tablet-Computern gearbeitet. Damit sollte gezeigt werden, dass man auch ohne teure Kameraausstattung hochwertige Videos produzieren kann. Da zur selben Zeit das Turn- und das Trampolin-Camp der HTJ anwesend waren, gab es für die Teilnehmer genug Filmmaterial. Am ersten Tag sollte es aber zunächst einmal um die Grundlagen gehen, da die meisten angehenden Filmemacher noch über kaum oder gar keine Vorerfahrung verfügten. Die Referentinnen Katharina und Sophie, beide Medien-Studentinnen, führten mit kleinen Vorträgen in die Themen Bildausschnitt und Perspektive, Interview sowie Konzipierung ein. Außerdem galt es, die Gruppe im Hinblick auf das Filmen mit jungen Turnern zu sensibilisieren. Damit die Theorie nicht zu trocken wurde, mussten die Teilnehmer sich immer wieder selbst an der Praxis versuchen. Die Maskottchen der HTJ wurden etwa nach dem Goldenen Schnitt oder gemäß verschiedener Einstellungsgrößen in Szene gesetzt, wie man inzwischen auch auf Facebook und Instagram bewundern kann! Um die Interviewtechniken zu proben, sollte jeder einmal vor die Kamera und Fragen zu einem willkürlichen Thema, wie zum Beispiel "Pizza" oder "Gemüse", beantworten, was unter zahlreichen Lachanfällen gelang. Am Ende des Tages wurden drei Gruppen für die große Aufgabe eingeteilt und die Themen verteilt. Jede Gruppe erhielt ein mehr oder weniger bekanntes Zitat, das in einem einminütigen Film interpretiert werden musste. Zwei Gruppen bekamen außerdem die Aufgabe, ein Werbevideo für das Turn- bzw. das Trampolin-Camp zu drehen. Nach diesem langen und informationsreichen Tag ging es zu den Trampolinturnern in die Halle, um sich unter anderem einem "Sitz-Halbe-Sitz"-Wettbewerb zu stellen, den die "Profis" ganz knapp für sich entscheiden konnten. Der Dienstag stand ganz zur Videoproduktion zur Verfügung. Morgens trafen sich alle noch einmal im Seminarraum, um ihre Konzepte und Fragenkataloge zu gestalten. Nach und nach zog dann jede Gruppe los, um Bilder einzufangen und Interviews zu führen. Nach der Mittagspause ging es für viele dann schon an den Schnitt, wobei einige Teilnehmer feststellten, dass man für eine Minute Video doch mehr Filmmaterial braucht, als gedacht. Unter den kritischen Blicken von Katharina und Sophie wurden die Videos schließlich mit Musik hinterlegt und fertig gestellt. Um 18:00 Uhr ging es dann in den wohlverdienten Feierabend mit freier Abendgestaltung, der mit "Capture the Flag" oder Tischtennis verbracht wurde. Am dritten und letzten Tag wurden dann die fertigen Videos von den Teilnehmern präsentiert. Die Zitate "Einfach machen" (Alexander Pavel), "Das Leben beginnt dort, wo die Furcht endet" (Osho) und "Erfolg wird nur haben, wer sich unterscheidet" (Ted Turner) wurden von den Gruppen sehr kreativ und unterschiedlich umgesetzt und können auf Facebook und Instagram bewundert werden. Die Abschlussaufgabe des Workshops lautete dann: berühmte Filmszenen mit den HTJ-Maskottchen nachstellen. Die Videos, die unter viel Eifer und Körpereinsatz entstanden, sind  auf den Social-Media-Seiten der HTJ zu sehen. Alles in allem sind aus kreativen Ideen tolle Videos entstanden, die sich sehen lassen können.

Alle Videos könnt Ihr euch auf Facebook, Instagram oder auf unserem Youtube-Channel genauer ansehen.

Von Sophie Rainer